Überwachungskamera Vergleich 2017

IP- bzw. Überwachungskameras finden immer größere Beliebtheit und sind dementsprechend auch in privaten Haushalten immer häufiger im Einsatz. Dies liegt mitunter an ihren flexiblen und vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Da die Zahl der Einbrüche in Grundstücke, Wohnungen und Häuser drastisch zugenommen hat in den letzten Jahren, greifen „besorgte Bürger“ vermehrt auf eine Überwachungskamera zur Einbruchsicherung zurück. Ein durchaus sinnvoller Schritt, um einerseits das persönliche Sicherheitsbefinden zu verbessern und andererseits Einbrecher erfolgreich in die Flucht schlagen zu können. Gleichzeitig kann mit entsprechender Ausstattung Beweismaterial gesichert werden. Darüber hinaus werden IP-Kameras häufiger aber auch zur Beobachtung von Babys oder Tieren eingesetzt.
IP-Überwachungskamera Tests Bild Außen Innen
Dem gewachsenen Interesse geschuldet, ist jedoch auch der Markt für solche Kameras stark gewachsen. In diesem „Produkt-Dschungel“ möchten wir Ihnen Orientierung bieten und auch die weitreichenden Informationen, die diesbezüglich im Internet zu finden sind, bündeln. Wir haben ausgewählte aktuelle Modelle ausführlich unter die Lupe genommen und auch die Erfahrungen anderer Kunden zusammengefasst. Mithilfe unserer Vorauswahl, der detaillierten Produktberichte und fein zusammengestellter Vergleichslisten möchten wir Ihre Kaufentscheidung entscheidend erleichtern. Dabei kann Ihnen auch unser exklsuvier Überwachungskamera-Kaufberater sicherlich eine Hilfe sein.

einbruchschutz-von-alarmanlagen-tests-orgWie wir bei unseren Vergleichen vorgehen: Im Gegensatz zu Testmagazinen hatten wir den Großteil der vorgestellten Podukte nicht selbst in der Hand, sondern bündeln für Sie Informationen aus anderen Testbericht-Zusammenfassungen, technischen Produktmerkmalen und Kundenrezensionen.

Wir geben Ihnen an die Hand, welche Überwachungskamera für Ihre Zwecke genau die richtige ist.

Unsere 3 Empfehlungen der Kategorien Innenkameras, Außenkameras & Kamerasets

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Unser Ratgeber: Das sollten Sie über IP-Kameras und Überwachungskamera-Tests wissen!

Sie möchten einen effektiven Einbruchschutz mithilfe einer Überwachungskamera sicherstellen, wissen jedoch noch nicht worauf es dabei ankommt? Sie wollen eine zuverlässige Beobachtung Ihres Babys oder Haustieres erreichen und benötigen hilfreiche Hinweise hierzu? Oder Sie beabsichtigen vielmehr, sich ganz allgemein zu den Hintergründen einer IP-Kamera zu informieren? In jedem dieser Fälle sind Sie hier genau richtig! Wir möchten Ihnen nachfolgend die Definition einer Überwachungskamera, ihre Funktionsweise, die verschiedenen Kameratypen, deren Einsatzgebiete und vieles weitere näherbringen.

einbruchschutz-von-alarmanlagen-tests-orgUnabhäng von Ihrem Interesse für IP-Kameras, können wir nur empfehlen, auch einmal einen Blick in unsere grundsätzlichen Verhaltenstipps zur Einbruchsicherung zu werfen. Verschiedenste Aspekte zum Thema Einbruchschutz werden zudem in unserem Blog behandelt.


Was ist eine Überwachungskamera und wofür wird sie eingesetzt?

Überwachungskameras sind fest installierte Videokameras. Sie verfügen oft über einen Antrieb mit dem sie horizontal und vertikal über eine Steuerung geschwenkt werden können. Die Kamerabilder bzw. -videos werden dann zumeist auf einen Bildschirm übertragen und wahlweise auf einem Speichermedium, wie einer Festplatte abgespeichert.

einbruchschutz-von-alarmanlagen-tests-orgWir analysieren unter anderem verschiedene Überwachungskamera Tests, um einen umfassenden Überblick über die unterschiedlichen Kameratypen und ihre Einsatzmöglichkeiten zu geben. Damit wollen wir es Ihnen erleichtern, die passende IP-Kamera für Ihre Zwecke zu finden.

In öffentlichen Räumen, in Bussen und Bahnen, in Einkaufszentren, Banken, Supermärkten und Läden finden sich Überwachungskameras heutzutage überall, ohne dass wir es immer merken. Sie dienen der Überwachung der öffentlichen Sicherheit. Das Ziel ist dabei, bei Straftaten wie Diebstahl, Raub, Gewalttaten und Vandalismus möglichst schnell eingreifen zu können und durch Auswertung der Bilder Tätern schnell auf die Schliche zu kommen. Nur so können sie aus dem Verkehr gezogen werden. Die Überwachung der einzelnen unbescholtenen Bürger ist nicht Sinn und Zweck. Ebenso werden Kameras seitens der Polizei zur Stauüberwachung an sozialen Brennpunkten betrieben.

Was ist eine IP-Kamera ÜberwachungskameraAuch in vielen privaten Haushalten kommen mittlerweile Überwachungskameras erfolgreich zum Einsatz. Sie dienen dabei dem Objektschutz und der Sicherheit, finden aber auch in anderen Anwendungsbereichen, etwa zur Beobachtung des Schlafes von Babys als Erweiterung des Baby-Phones oder von schwer pflegebedürftigen Angehörigen, um bei Gefahrensituationen schnellstens Hilfe herbeiholen zu können.

Ein weiterer Anwendungsbereich ist die Tierbeobachtung. Innerhalb des Hauses kann des Verhalten von Haustieren überwacht werden. Mit einer Überwachungskamera kann man aber auch außerhalb des Hauses leicht erkennen, welche Tiere sich im Garten am Tag oder in der Nacht aufhalten, bzw. welches Tier wieder einmal den Garten umgegraben, den Müll ausgeräumt oder den Zierteich geplündert hat. Dementsprechend können dann artgerechte Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

Ein Überwachungskamera Test soll auch dabei helfen, den Überblick zu behalten und herauszufinden, welches die richtige Kamera für den jeweiligen Einsatzzweck ist.


Welche Arten von Überwachungskameras gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet man Indoor- und Outdoor-Kameras, also Kameras für den Einsatz im inneren von Gebäuden und für den Ausseneinsatz. Outdoor-Kameras sind besonders gegen Wetter und Lichteinfall geschützt. Weiterhin unterscheidet man Kameras im Wesentlichen nach Ihrer Bauform, Anwendung sowie nach der Art der Datenübertragung.

Überwachungskamera Arten Dome-Kamera Kamera mit WandarmÜberwachungskameras mit Wandarm und Dome-Kameras

Überwachungskameras mit einem Wandarm weisen eine kubische oder zylindrische Form auf. Das Kameragehäuse ist oft bewusst relativ groß und weist damit eine gewisse abschreckende Wirkung zum Beispiel für Gelegenheitstäter auf. Daneben schützt das Gehäuse vor Sonnenlicht- und Wettereinwirkung. Der Nachteil besteht darin, dass einfach zu erkennen ist, welcher Bereich mit der Kamera beobachtet wird. Für den Kameraschatten sind weitere Kamerainstallationen nötig, um ein umfassendes Bild vom Objekt zu bekommen.

Dome-Kameras dagegen weisen ein halbrundes, getöntes Sichtgehäuse an der Unterseite auf und sind meist an der Decke oder an Masten hängend montiert. Durch die Tönung des Sichtgehäuses ist nicht erkennbar, welchen Bereich die Kamera im Moment abdeckt. Sie weist damit eine weitaus höhere abschreckende Wirkung als eine Kamera mit Wandarm auf. Bei sogenannten Speed-Dome-Kameras können die Kameras über eine externe Steuerung im Inneren vertikal um 360 Grad sowie horizontal um bis zu 90 Grad geschwenkt werden und somit einen größeren Überwachungsbereich abdecken.

PTZ-Kameras

Von außen schwenk- und steuerbare Kameras nennt man auch PTZ-Kameras [engl.: pan (schwenken), tilt (neigen), zoom]. Mit Ihnen lassen sich bewegliche Objekte auf ihrem Laufweg innerhalb einer bestimmten Reichweite erfassen und das Bild zur Identifizierung heranzoomen. Neuere Modelle verfügen zudem über ein sogenanntes Auto-Tracking, womit erfasste, bewegliche Ziele innerhalb der Kamerareichweite automatisch verfolgt werden.

CCTV-Kameras

CCTV (Closed Circuit Television), also das Live-Monitoring für einen geschlossen Kreis, überträgt die Kamerabilder an eine begrenzte Anzahl an Monitore bzw. Beobachter. CCTV-Kameras liefern also keine Live-Bilder an ein breites Publikum, sondern an einen zugelassenen Kreis. Anwender sind vor allem Polizei- und Sicherheitskräfte, aber auch das Pay-TV oder bezahlpflichtiges Internet-Fernsehen, bei dem Bilder bestimmter Live Sendungen nur zum zahlenden Publikum übertragen werden. Aber auch entsprechend ausgestattete Überwachungskameras im privaten Bereich können zum CCTV gezählt werden, da diese digitale Videodaten an alle mit ihr verbundenen Rechner liefern.

Spezialkamera Überwachung IPSpezialkameras

Weiterhin gibt es für spezifische Anwendungen die verschiedensten Spezialkameras. Minikameras sind beispielsweise spezielle Kameras die besonders klein sind und sich gut verstecken lassen, unter anderem in Rauchmeldern oder mobil in Taschen, Kugelschreibern etc. Damit lassen sie sich gut für detektivische Zwecke, also hauptsächlich zur Beweissicherung bei Straftaten einsetzen lassen. Getarnte Kameras, die zumeist fest installiert sind, sind oftmals mit Bewegungsmeldern ausgestattet und schalten sich ein, wenn ein Objekt in den Sichtbereich kommt. Daneben gibt es Kameras mit Nachtsicht-, Infrarot- oder Wärmebildfunktion die zum Beispiel auch bei der Grenzüberwachung oder bei Polizeieinsätzen in der Dunkelheit zum Einsatz kommen.

IP-Kameras

Kameratypen werden überdies nach ihrer Art der Datenübertragung unterschieden.
Die meisten Kameras arbeiten heute mit digitaler anstelle von analoger Datenübertragung. Sie sind somit Netzwerkkameras, die auch IP-Kameras (Internet Protocol Camera) genannt werden, weil sie die Bilder in digitale Signale umwandeln, die von einem Computernetzwerk mittels des Internet Protocols verarbeitet werden können.

IP-Kameras fungieren dabei entweder als zentralisierte Kameras, die direkt mit einem Videorecorder verbunden sind oder als dezentralisierte Netzwerkkameras, das heißt sie sind über einen Router mit einem lokalen Netzwerk oder auch mit dem Internet verbunden und liefern die Daten an einen oder mehrere Computer. Die Verbindung mit dem Computer erfolgt entweder kabelgebunden mit einem LAN-Kabel oder kabellos mittels WLAN.

Vom Computer können die Videodaten dann mit entsprechenden Programmen nach Belieben an verschiedene Monitore übertragen und abgespielt sowie auf verschiedensten Speichermedien abgespeichert werden. Herkömmliche Webcams liefern die Videodaten im Gegensatz dazu immer nur an einen Rechner und von dort aus ins Netz. Der große Vorteil von IP-Kameras ist, dass diese von jedem Ort aus angesteuert werden können. Somit ist auch eine Fernüberwachung per Smartphone oder Tablet möglich.


Verschiedene Kameratypen im Video vorgestellt

Auch wenn es sich in diesem Video um eine reine Verkaufsshow handelt (mit nicht zwingend empfehlenswerten Modellen), so werden hierbei doch sehr anschaulich verschiedene Kameraarten vorgestellt. So kann ein sehr guter Überblick über die auf dem Markt verfügbaren Modelltypen und auch den möglichen Funktionen gewonnen werden.


Was ist bei einem Überwachungskamera Test zu beachten?

Überwachungskamera Tipps HinweiseWill man die für sich passende IP-Kamera finden, kommt man nicht umhin genau zu definieren, wofür diese eigentlich benutzt und wie sie gesteuert werden soll. Die Auswahl und Anwendungsmöglichkeiten sind schließlich enorm. Zudem reicht der preisliche Unterschied von einigen Euro für einfachste Kameras ohne jedwede Zusatzausstattung bis hin zu einigen Hundert Euro und mehr für Profi-Systeme. Da ein höherer Preis nicht immer mit besserer Qualität bzw. Funktionalität einhergeht, bewerten wir auch das Preis-Leistungsverhältnis der Modelle sehr genau.

Abhängig davon, ob die IP-Kameras als Indoor- oder Outdoor-Kamera eingesetzt werden soll, geht ein guter Überwachungskamera Test auf die jeweiligen Möglichkeiten der Montage sowie insbesondere bei Outdoor-Kameras auf die Beschaffenheit der Kamera-Gehäuse ein, welche einerseits zur Abschreckung dienen und andererseits eine gewisse Wetterbeständigkeit sowie eine Verblendung vor direkter Sonnenlichteinstrahlung aufweisen sollen.

Bei einem seriösen Überwachungskamera Test stellt sich ebenso die Frage nach einer eventuellen kameraeigenen Beleuchtung, etwa mit LED’s, um den Sichtbereich der Kamera auszuleuchten. Sinnvoll kann auch die Ausstattung mit einem Bewegungsmelder sein, welcher Energie und Speichervolumen bei der Aufzeichnung spart. Wir gehen zudem darauf ein, ob eine Kamera-Verbindung mit entsprechenden Apps für eine mobile Steuerung vom Smartphone oder Tablet aus möglich ist oder ob das Management hauptsächlich über den heimischen PC erfolgen muss.

Überwachungskamera Bedienung Steuerung App Tablet SmartphoneDaneben wird in einigen Überwachungskamera Tests die Benutzerfreundlichkeit der Steuerung aber auch die Verbindung per WLAN oder LAN zum Router und anschließend zum Computer oder zum Smartphone bzw. Tablet betrachtet. Nicht zuletzt muss auch die Mechanik bei einem möglichen Schwenken bzw. Neigen der Kamera stimmig sein. Auch hierzu versuchen wir nützliche Antworten zu liefern.

Ein weiteres Augenmerk legen verschiedene Überwachungskamera Tests auf die Qualität der von der IP-Kamera bereitgestellten Bilder bzw. Videostreams. Die Video- und Bildqualität ist mithin ein entscheidender Treiber für die preisliche Gestaltung von IP-Kameras oder IP-Kamerasets. Daher sollte gründlich überlegt werden, ob in jedem Fall die höchste Bild- bzw. Videoqualität benötigt wird oder ob nicht auch eine geringere Auflösung den gewünschten Zweck erfüllt.

Zu bedenken ist auch, dass der heimische Rechner die Systemvoraussetzungen für die zu installierende IP-Kamera bereithält. Gerade in der Kombination von älteren Rechnern und neuesten IP-Kamera-Modellen können sich schnell Probleme ergeben, indem die Leistung des Arbeitsspeichers oder der Speicherplatz auf der Festplatte nicht ausreichend ist. Für den Kamerabetrieb mit Videoaufzeichnung werden je nach gewählter Auflösung bzw. Bildwiederholungsrate leicht mehrere Megabyte und bei Dauerbetrieb, zum Beispiel während des Urlaubs, mehrere Gigabyte benötigt.

Der Arbeitsspeicher bzw. Prozessor des Rechners ist für die Bildverarbeitung zuständig. Ein neuerer Prozessor bzw. Arbeitsspeicher kann die von der Videokamera gesendeten digitalen Videodaten problemlos verarbeiten und abspeichern. Bei langsameren Rechnern kann es zu Verzögerungen in der Bildübertragung und Bilverarbeitung sowie zum „Bildstocken“ kommen. Ebenso sollte die Version des Betriebssystems kompatibel sein.

Wenn Sie sich in einem Testbericht informieren wollen, sollten Sie grundsätzlich auf jeden Fall darauf achten, dass ein echter, objektiver und praktischer Test durchgeführt wurde.


LUPUSEC XT2 Alarmanlagen TestZugriff auf die Netzwerkkamera mit verschiedenen Endgeräten

Um auf die Kamera selbst oder auf die von ihr gemachten Videoaufzeichnungen von zu Hause aus oder von unterwegs zugreifen zu können, stehen eine Vielzahl von Anwendungen bzw. Programmen zur Verfügung. Bei vielen IP-Kameras wird zumeist bereits eine umfangreiche Software vom Hersteller mitgeliefert. Ebenso sind solche Zugriffsprogramme separat erhältlich. Bekannt ist zum Beispiel der „IP Cam Viewer“, der in der jeweils neuesten Version die meisten im Handel erhältlichen IP-Kameras unterstützt und unter Windows, Android sowie unter iOS für Apple-Geräte betrieben werden kann. Der IP Cam Viewer kann somit auf den meisten Rechnern, Smartphones und Tablets installiert und die Kamera damit stationär oder mobil angesteuert werden.

Weiterhin kann mit den „App Settings“ sowie dem „Cam Management“ zwischen verschiedenen installierten IP-Kameras umgeschaltet oder mehrere Kameras auf einem Bildschirm angezeigt werden. Gerade bei vielen installierten Kameras hilft es, die Bildwiedergaben zu beschriften. Das Ein- und Auszoomen ist ebenso möglich wie das Einstellen der Bildqualität mit Hilfe der Kamera-Auflösungseinstellungen und der Bild-Wiederholungsraten. Wichtig ist auch, den Zugriff auf die IP-Kamera selbst zu schützen, indem ein Benutzername und ein Passwort angeben bzw. geändern wird, um Unbefugten den Zugang zum Kameramanagement zu blockieren.



Alarmanlagen Test KomplettsetÜberwachungskameras und Alarmanlagen

Einige IP-Kameras können selbst als kleine Alarmanlagen benutzt werden. Beispielsweise können sie so eingerichtet werden, dass sie als Bewegungsmelder fungieren und sich immer dann einschalten, wenn sich im Sichtbereich eine Bewegung abspielt. Ab diesem Moment werden Bilder übertragen. Ebenso kann bei einigen Modellen das Versenden von Bildern per E-mail bzw. das Versenden einer SMS auf das Mobiltelefon des Nutzers eingestellt werden, was dem Grundprinzip einer Alarmanlage sehr nahe kommt. Über den Rechner können die meisten Kameras mit einer Bewegungsmelder-Funktion auch mit einer bereits bestehenden Haus-Alarmanlage verbunden werden. Hier ist allerdings zu bedenken, dass gerade durch eindringende Tiere im Garten des Hauses Fehlalarme ausgelöst werden können, wenn die Außenkameras mit der Alarmanlage verbunden werden.

Spezielle meist „haustierfreundliche“ Bewegungsmelder oder auch Glasbruchmelder, die bei modernen Alarmanlagen zum Einsatz kommen, liefern dagegen nur bei menschlichen Bewegungen Alarmsignale. Daher ist es sinnvoll, insbesondere die Innenkameras mit der Alarmanlage zu verbinden und darüber hinaus bei Abwesenheit die Kamerasteuerung sowie eine Alarmfunktion auf das Smartphone zu schalten.

Außenkameras sind nichtsdestotrotz sinnvoll. Lediglich können sie in Verbindung mit einer Alarmanlage gegebenenfalls dazu führen, dass Sie und auch Ihre Nachbarn sich über eine regelmäßig durch Tiere ausgelöste Alarmsirene ärgern. Nicht zuletzt besteht häufig die Möglichkeit, die eigene Alarmanlage um herstellereigene Kameras zu erweitern, die meist als Zusatzzubehör erhältlich sind. Hierbei ist das „Zusammenspiel“ der einzelnen Komponenten zumeist bereits optimiert.

Diese optimale Einrichtung ist grundlegend, wenn man eine Alarmanlage mit einer Überwachungskamera verbinden möchte. Nur so kann gewährleistet werden, dass keine unnötigen Fehlalarme zur Auslösung der Alarmsirene oder einer Weiterleitung an einen Sicherheitsdienst führen. Gleichzeitig kann man beruhigt in den Urlaub oder ins Büro fahren und dann schnell handeln, falls etwas passiert.


Die optimale Ergänzung zur Überwachungskamera finden

Um ein umfassend zuverlässiges Sicherheitssystem zu erreichen, ist es in der Regel sinnvoll, mehrere Komponenten bzw. Bausteine miteinander zu kombinieren. Dabei spielen selbstverständlich die individuellen Ausgangsbedingungen und die persönlichen Vorstellungen die entscheidende Rolle. Neben der bereits erwähnten Alarmanlage, kann die Einbruchsicherung durch folgende Bestandteile optimiert werden:

Überwachungskamera optimale Ergänzung


Funktionsweise von IP-Überwachungskameras zusammengefasst

Die IP-Kamera bzw. Netzwerkamera ist Teil eines Netzwerkes und wird mittels eines LAN-Kabels oder drahtlos mittels WLAN mit einem Router verbunden. Die Videosignale der IP-Kamera werden zunächst zum Router und dann zu einem Rechner bzw. direkt auf das Smartphone bzw. Tablet übertragen, sodass man auch von unterwegs Zugriff auf die Kamera hat, zum Beispiel auf Arbeit oder im Urlaub. Hierfür benötigt man eine spezielle App oder Software, die meist vom Hersteller kostenfrei angeboten wird. Alternativ können auch herstellerunabhängige Programme, wie der „IP Cam Viewer“ genutzt werden.


IdeaNext 1080P Funktionen von IP-Kameras Tesberichte Beste ÜberwachungskameraFunktionen von IP Kameras

Wenn die Kamera mit einem Bewegungsmelder ausgestattet ist, kann sie so eingestellt werden, dass sie nur dann aufnimmt, wenn ein Objekt den Sichtbereich der Kamera betritt. Sie kann dann im Alarmfall auch Fotos oder Videosequenzen per E-Mail oder eine Alarm-SMS an den Besitzer senden. Ebenso besitzen einige Kameras ein integriertes Mikrofon und eine Sprachausgabe, sodass über das Kamerasystem Geräusche erkannt und nach außen kommuniziert werden können.

Für den nächtlichen Einsatz benötigt man eine Lichtquelle, um die aufgenommenen Bilder gut erkennen zu können. Hierzu können externe Lichtquellen zum Beispiel mit einem Bewegungsmelder verbunden werden. Manche Kameras verfügen auch über eigene Lichtquellen, zum Beispiel LED’s. Diese leuchten aber zumeist nicht ganz so stark aus. Daneben gibt es spezielle Infrarot-Nachtsicht-Kameras. Infrarot-Kameras werden auch im professionellen Bereich, zum Beispiel bei Sicherheitsbehörden eingesetzt.

Besitzt man eine schwenkbare Kamera, kann man diese mithilfe des mitgelieferten Steuerungsprogrammes um bis zu 360 Grad rundum steuern und neigen. Im geschäftlichen Bereich kommen hierbei oft Dome-Kameras zum Einsatz, bei denen nicht sofort erkennbar ist, in welche Richtung die Kamera gerade zeigt. Für den privaten Einsatz ist eine Dome-Kamera häufig überdimensioniert und zudem im Vergleich relativ teuer.


Einsatzgebiete für Privatanwender

  • Überwachung der Außenbereiche, wie der Einfahrt, der Hauseingänge, Fensterfronten und des Grundstückes
  • Überwachung der Zugangsbereiche im Inneren des Hauses, wie Fenster und Türen sowie Flure bzw. Korridore und Treppen

  • Überwachung einzelner Räume, z.B. auch des Babys oder hilfsbedürftiger Angehöriger
  • Haustierüberwachung


Fazit

Mithilfe moderner IP-Kameras lässt sich das eigene Haus oder die Wohnung effektiv
Überwachungskamera Test Fazitüberwachen
, egal ob zur Baby- bzw. Personenüberwachung, Tierbeobachtung oder aber zur Einbruchsicherung eingesetzt. Außen angebrachte Kameras üben eine erhebliche Abschreckungsfunktion auf Gelegenheitsdiebe und Einbrecher aus. Privatanwender profitieren von IP-Kameras also durch ein erhebliches Plus an Sicherheit. Falls dennoch etwas passiert, können die aufgezeichneten Videos zur Täterbestimmung und Identifikation herangezogen werden.

IP-Kameras sind heutzutage recht erschwinglich. Je nach Funktionsumfang kosten brauchbare IP-Kameras zwischen 50 und einigen Hundert Euro. Ein guter Überwachungskamera Test stellt den jeweiligen Funktionsumfang in verständlichen Worten vor. Vor dem Kauf sollte man sich genau überlegen, welcher Zweck genau mit der IP-Kamera erfüllt werden soll.

Wir wollen Ihnen mit unseren Produktbeschreibungen einen umfassenden Überblick ermöglichen, hilfreiche Empfehlungen geben und so dabei helfen, bares Geld zu sparen. Dabei lassen wir auch Informationen aus bestehenden Überwachungskamera Tests  einfließen.

Überwachungskameras
4.8 (95%) 8 Bewertungen